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TRANSGRESSION - Dress code (CD 2007) 45 min.
Zum Zehnjährigen das erste. Nämlich Full-Length-Album. Also dann, herzlichen Glückwunsch, meine Herren. Was TRANSGRESSION hier angerührt haben, schmeckt äußerst lecker. Die Festtafel hat zwar ein seltsames Tischtuch, sprich vordergründig-infantiles Cover. Aber dafür sind die Teller vollgepackt mit derbem, dreckigem TodMetall und einer großen Kelle Grind(Core). Überall liegt Blut und totes Fleisch herum, und die anwesenden Schlitzer und Sados wagen darin ein flottes Tänzchen. Der Sound ist der Musickness ganz gut angepaßt und poltert ziemlich räudig aus den Lautsprecher. Und trotzdem TRANSGRESSION nur selten auf Blastbeats zurückgreifen, schneiden die zehn Songs brutal und schnell ins Fleisch. Das Songwriting hat die Band seit der letzten MCD („Guilty rotten flesh” von 2003) um einige Feinheiten und ausgefallene Ideen erweitert. Dennoch klingt „Dress code” niemals zerfahren. Irgendwo zwischen Cannibal Corpse und Leng Tch’e hat der Wuppertaler Fünfer sein lauschiges Platz eingerichtet, abgepolstert mit einem stacheldrahtigen Humor. So ganz bierernst sollte man die Texte also nicht nehmen. Dabei darf man aber nicht übersehen, daß TRANSGRESSION durchaus auch mal eine kritische Botschaft verbreiten. „Fucking for virginity” zum Beispiel handelt mitnichten von dem, was man sich als schlichter Porno-Konsument vielleicht vorstellt. Zur Feier des Tages befinden sich auf „Dress code” fünf, wenn man so will, Bonus-Tracks. Zum ersten zwei Live-Aufnahmen und dann noch drei remasterte, ältere Stücke („Burning grave”, „redruM” und „Mania”). Macht dann zusammen zehn Euronen incl. Porto, Verpackung, Mehrwertsteuer und Nackenschmerzen. Darf man ruhigen Gewissens investieren. Feiner, rabiater Death Metal. Aus NRW, na klar doch. So, und um den guten Nachrichten noch eins draufzusetzen, sei hier verkündet, daß die Band auf Copyrights pfeift und die CD ausdrücklich zum Kopieren freigibt. In diesem Sinne: „Spread the sound of TRANSGRESSION!”
Lars Zimmermann, Dortheenstr. 30, 42105 Wuppertal // el_zetto@web.de // www.transgression.de


TRANSGRESSION - Guilty rotten flesh (MCD 2003) 21 min.
TRANSGRESSION play Death Metal. Looks like being totally boring and cheap. But it’s fucking not that! This bunch delivers six tracks of quite cool Death Metal. It comes very diversified from the american way to certain scandinavian roots. The five guys made every effort to avoid any boredom, repeating or cheesy replication. Surprising breaks, contrasting tempos and a constant pressure exist in each of the songs, and give „Guilty rotten flesh” the special something. The title track thrusts without intermission, cold-blooded and devastating. „Mind rape” is my check-up hint, creating a feeling of rage with alternating midtempo and fast parts in an old school way. „Ignorant superior” is more in a swedish vein with strongly pushing melodies, breaks and guitar solos. Then follows „Burning grave” with fucking varied and intense guitar work, and a special message in the lyrics. „Internal battlefield” has a staccato rhythm, acts partly like Grind. But it’s still pure Death Metal, driving and focused on destruction. The finishing „Possessed” rolls on the american path again, thrashing and massacring all and everything on the TRANSGRESSION way like a steam-roller. Fucking cool! The whole stuff got a superior sound, and so it is worth the effort to contact TRANSGRESSION.