THRENODIAL - Dripping with blood (Sacrifice in solitude) (CD-Demo 2004) 31 min.Diese Italiener wissen ganz offensichtlich, wie man dem Hörer ihrer Scheibe ordentlich einen überzieht. Die Band an sich gibt’s noch nicht allzu lange, aber die vier Musiker haben schon einige Erfahrungen in anderen Spielvereinigungen der verschiedensten Stile gemacht. Bei THRENODIAL nun setzt man auf sehr Thrash-lastigen Death Metal. „Dripping with blood...” ist die erste Veröffentlichung. Und die wartet noch dazu mit einem guten Sound auf. Dem Sadist-Gitarristen Salamanca sei Dank. Das Demo beinhaltet sechs eigene Tracks und zwei Coversionen. Zum einen „The evil of the time to come” der italienischen Thrash-Combo Molten Lizzies, bei denen einer der Gitarristen (Mausoleum) und der Drummer (Steve Alluminium) schon tätig waren. Zum zweiten hat man sich, fast schon logischerweise, einen Necrodeath-Titel vorgenommen („Hate & scorn”). Was richtig Neues erfinden THRENODIAL ganz sicher nicht, aber hier ist wohl einfach wichtig, daß die Mucke heftig in den Arsch tritt. Treibendes Element der Chose ist der im Midtempo angesiedelte Death Metal. THRENODIAL’s Saitenarbeit wird komplett von den Gitarren erledigt. Der Rhythmiker neben dem obengenannten Axtmann heißt Leonard Presbiterius. Einen Bassisten hat man nicht im Line-up. TodesMetall walzt also größtenteils, lediglich im eröffnenden Titel-Song, bei „Sacrifice” und „Loosin’sanity” holt man mal den schnellen Prügel hervor. Bei den Cover-Songs geht’s eh nur um Thrash, wobei „The evil...” selbstverständlich moderner wirkt. Ohne daß das Necrodeath-Cover gleich altbacken aussieht. Der Rest des Thrash-Outfits von THRENODIAL geht klar auf die Kappe von Sänger Alessio. Ein Death-Growlen fehlt hier völlig. Ganz selten steigt man mal in tiefere Gefilde. Diese Parts bestreitet dann aber Mausoleum. Am besten und effektivsten sind die Vocals, wenn kraftvoll, heiser und ein bißchen gequält geschrien wird. Hab ich noch was vergessen? Ach ja, Keyboards gibt’s bei THRENODIAL auch. Die könnten die Jungs auch durchaus weglassen. Sind sowieso nur wenige Passagen. Würde dennoch dem Sound der Truppe nicht schaden. Wertung insgesamt: Daumen hoch! info@threnodial.com // www.threnodial.com |