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Interview mit BYATIS (Februar 2004, englisch)


BYATIS - In dark abysses of memory (CD 2003) 35 min.
Die Truppe ist seit ‘97 unterwegs, angefangen haben sie unter dem Namen Trepanation. Nach dem Demo „Race of Cain” (2001) haben wir es hier mit dem Debüt-Album zu tun. Die Sickos offerieren acht Songs von brutalem Death Metal. Es ist die moderne Variante, bestehend aus europäischen und amerikanischen Einflüßen. Meistens geht’s im Uptempo vorwärts, aber alles bleibt immer kontrolliert. Das Songwriting ist abwechslungsreich und professionell, ohne irgendwie besonders zu sein. Technisch gibt’s keine Fehler. Der Fell-Verdrescher scheint ein echtes Vieh zu sein, und der Gesang ist erwartungsgemäß tief. Es gibt sehr skandinavische Gitarren, und obwohl die Band progressive Rock-Einflüße anführt, kann ich keine entdecken. Progressiver Metal schimmert hier und da mal durch („Akhilleus” zum Beispiel). Vielmehr aber sind Grind-Wurzeln vernehmbar, die die Band angeblich entfernt haben will. Was ich am meisten mag, sind die letzten drei Songs „Nornes I - III”. Brutale Midtempo-Stampfer mit ständigen Speed-Ausbrüchen. Ein paar Spielereien sind drin, aber alles paßt. Wie auch immer, BYATIS sind verflucht brutal, aber gehören nicht der neuen Generation an. Dazu fehlt’s an Originalität und dem gewissen Etwas. BYATIS’ Album wird von Skull Fucked Production exclusiv promotet und vertrieben. „In dark abysses of memory” ist aber von der Band selbst produziert.
Flavien Bridault, 6 Avenue des Rossignols, 62360 Hesdin L’Abbé (France) // byatis@chez.com // www.byatis.fr.st