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Interview mit BUGEN HAGEN (Juni 2001, deutsch)


BUGEN HAGEN - Expulsion (MCD 2003) 15 min.
Endlich hab ich dieses Teil von den alten Hasen aus dem hohen Norden Deutschlands bekommen. Nach dem Necrobiosis am Ende waren, hat sich Uwe Hansen (git) mit Torsten Buß (dr) unter der unheiligen Flagge von BUGEN HAGEN wieder zusammengetan. Später wurden Jörg Seegers (voc), Ulf Schraplau (git) und Günther Siemens (bass) aus der Rente zurückgeholt und erste Songs geschrieben. Ich erinner mich an ein Demo-Tape, auf dem es hauptsächlich Thrash Metal gab. Nicht sehr ausdrucksstark, aber der Pfad war eingeschlagen. Dann, nach der „Unbag the cudgel” MCD von 2002, warfen die Jungs die zweite Scheibe raus. Und es ist immer noch das Zeug, für das BUGEN HAGEN stehen: Thrash/Death Metal mit Heavy-Einflüßen. Es gibt fünf Songs, die ohne Ausnahme reinhauen. Der erste „It shall never be done” beginnt mit einem kurzen Sample und gibt dann die Richtung mit straightem Thrash vor. Ein kurzer Song, direkt auf den Punkt in anderthalb Minuten. Es folgt „No breeding ground” mit mehr Death-Metal-Parts, im Midtempo, mit einer verzerrter Stimme im Background. Kurz und knackig ist der dritte Song - großartige Gitarren-Arbeit, beeinflußt von der amerikanischen Schule. Bei „Horror channel” vermute ich medienkritische Texte. Auch wieder in Richtung Death Metal gehend, eingerahmt von Nachrichten-Samples am Anfang und Schwarzenegger’s cool-tödlicher Frage („Sarah Connor?”) am Ende. Der letzte Song „Selfish nation” geht ganz klar den Heavy-Metal-Weg, obwohl es im Grunde wieder Thrash/Death ist. Aber hört euch die Soli an. Alles in allem ein feines Stück Underground. Jetzt laßt uns auf die Full-Length warten.
Torsten Buß, Missgunster Weg 111a, 26802 Moormerland // bugen-hagen@gmx.net // www.bugenhagen.de.vu