14.09.08



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BREAKER - Peace Love Death (CD 2008, Auburn Records) 60 min.
Genau das, was ich von dieser Scheibe erwartet habe - ziemlich astreiner US Metal. Namentlich waren mir BREAKER durchaus bekannt, falls ich die Cleveland-Amis jetzt nicht mit den dutzend Namensvettern aus aller Herren Länder verwechsle. Musikalisch ist es eh nicht mein Fall. Aber in gewisser Weise haben mich BREAKER doch überrascht. Zumindest sind die eigenen Songs dieser Compilation nicht so fürchterlich melodisch, wie ich es mir vorgestellt hatte. „Black light ark”, „Satellite dog”, „Luck and gasoline” und „One thin line” heißen die vier neuen Studio-Tracks, und die gehen wirklich gut nach vorne. „Black light ark” ist ein mörderischer Stampfer vor dem Herrn, der den Hörer auf direktem Weg und panzerartig überfällt. „Satellite dog” ist zugleich aggressiv, vertrackt und rockig. Noch schneller und intensiver kommt „Luck and gasoline” angeschossen, hiermit der Song mit dem höchsten Speed. „One thin line” kann da nicht ganz konkurrieren, gleicht das aber mit Abwechslung und etwas Spielereien aus. Der Rest des Dutzend Songs besteht aus vier Cover-Versionen und vier Live-Songs. Bei UFO’s „Too much of nothing” darf sogar Original-Bassist Pete Way in die Saiten greifen. Dann gibt’s noch „To hell and back again” (Saxon), „Pictured life” von den Scorpions (tja, es gab Zeiten, da haben die mal richtig gute Songs auf die Reihe gekriegt) und „Breaker” (Accept). Schlußendlich wie gesagt noch Live-Aufnahmen. Drei Songs, die in Cleveland mitgeschnitten wurden, und am Ende noch „Still life”, aufgenommen beim Headbangers Open Air 2004 in Brande-Hörnerkirchen. Insgesamt eine nette Zusammenstellung neuer, Cover- und teils älterer Live-Songs. Nur - braucht das wer?