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BLOOD FOR THE BREED - Unholy forces of death (CD 2004, Scorn Prod.) 31 min.
Dieser Dreierpack aus der Rhön scheint sich was Größeres vorgenommen zu haben. Ich vermute mal, daß „Unholy forces of death” der erste Streich von BLOOD FOR THE BREED ist. Jedenfalls hab ich bislang noch nichts von den Brüdern gehört. So, und wer kann dann schon als erstes Release im Underground eine Full-Length-CD mit Multimedia-Track im Digipack vorweisen? Mal abgesehen von den musikalischen Inzucht-Fabriken aus Skandinavien? BLOOD FOR THE BREED jedenfalls zocken frei von der Leber weg einen kräftigen Death Metal mit einiger Schlagseite nach Norden. Zodel, das variabel grunzende Mikro-Tier, Porn D. an Bass und Trommel und T. Scorn (git, keys) fügen in ihre zehn Songs (+ Intro) noch kleine Prisen amerikanischen Todeskrams und hin und wieder ein bißchen Viking-Feeling („Realm of the serpent”) ein. Sodann wird das Zeux leicht geschüttelt und auf die Menschheit losgelassen. Insgesamt mag die Mischung nichts Neues sein, aber die Burschen spielen ihr Material gekonnt und frisch runter. Man merkt einfach, daß es ihnen richtig Spaß macht, alles in Trümmer zu legen. Zu hören beim intensiv grollenden „Blood for the breed” oder dem walzenartigen, leicht stampfenden Titeltrack. „Cold shadows” zeigt wahrscheinlich am besten die oben genannte Prägung. Die Keyboards werkeln insgesamt dezent im Hintergrund, sind aber an den richtigen Stellen gut zu vernehmen. Was es mir am meisten auf der Scheibe angetan hat, ist das im Midtempo vor sich hin rödelnde „Suffocate”. Fragt mich nicht warum. Leichter Thrash-Einschlag? Zweistimmiges Gebrüll? Die verzweifelte Bitte „Suffocate me!”? Ich weiß es nicht. Der Sound von „Unholy forces of death” ist, genau wie das Layout des Digipacks, absolut stimmig. Nicht zu sauber, aber trotzdem fett und allen Instrumenten (incl. Gesang) gerecht werdend.
Blood For The Breed: Sandweg 26, 36404 Vacha
Scorn Prod.: Wiedemarkter Str. 5, 36404 Vacha // scornlab666@aol.com