BEYOND BLACK VOID - Desolate (CD 2006, Marche Funebre Productions) 70 min.BEYOND BLACK VOID ist ein weiteres Projekt des scheinbar vollkommen unterbeschäftigten Belgiers Stijn Van Cauter. Und wieder gibt es diese Mischung aus Ambient, Doom und Noise. Ich frag mich, warum der Mann für diese Mucke zwei oder gar mehrere verschiedene Projekte braucht. BEYOND BLACK VOID klingt nahezu tupfegleich wie The Ethereal. Die Unterschiede liegen nur darin, daß es auf „Desolate” keine synthetischen Instrumente gibt und der Sound über weite Strecken etwas heller klingt. Nur wenn sich die Bass-Gitarre in die Notenschlepperei einmischt, dann brummt wieder das Gedärm und man möchte sich die Kopfhörer von den gequälten Ohrmuscheln reißen. Respektive die kleine, unschuldige Carbonat-Scheiblette mit hektischen Bewegungen aus dem Schacht fummeln. Die CD ist schon schön aufgemacht, mit dem Pappschuber und dem minimalistischen Layout. Ansonsten - keine Ahnung, was der Quatsch soll. Langeweile erzeugen? Das zumindest ist gelungen. Der Titeltrack zieht sich im wahren Wortsinn über geschlagene 23 Minuten. Für „Storm over Jupiter” braucht man zusätzliche acht Minuten Geduld. Nur „EverVoid” beendet sein grauseliges Dröhnen, Scheppern und Brummen schon nach einer gnädigen Viertelstunde. Ein stupides, eintöniges und entnervendes Stück Belanglosigkeit ist „Desolate”. Also: weckt mich, wenn’s vorbei ist... greywinged@yahoo.co.uk // http://svc.nulll-void.com |